Tierschutzverein APRAM auf Teneriffa

- Flugpaten gesucht -

Informationen für Flugpaten

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    Viele unserer Schützlinge warten in unserem Tierheim auf Teneriffa sehr lange auf ihre Chance. Denn nur wenige der Tiere können direkt - vor Ort - vermittelt werden.

    Die einzige Möglichkeit besteht darin, die Tiere mit dem Flugzeug einfliegen zu lassen, da Transporte mit dem Auto zu lange dauern und unnötigen Stress bedeuten. Da die Tiere nicht alleine fliegen dürfen, werden immer wieder liebe Urlauber gesucht, die einen Hund auf dem Flug in ein besseres Leben begleiten.

    Für Sie als Flugpate ist eigentlich fast gar nichts zu tun. Denn wir arrangieren alles und übernehmen auch die Kosten für die jeweiligen Hunde / Katzen im Frachtraum oder im Passagierraum (Welpen und Katzen können je nach Gewicht in der Kabine mitfliegen, dies klären wir aber vorher mit Ihnen ab). (Spenden sind natürlich willkommen).

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Sie geben vorab nur Ihre Urlaubsflugdaten bekannt.Von uns (APRAM Teneriffa) erhalten Sie vor der Abreise von Teneriffa die Informationen über die Bringer und Abholer der Tiere inclusive Handynummern.

Am Rückflugtag werden wir 2 Stunden vor Abflug mit Ihrem Schützling am Flughafen sein und mit Ihnen gemeinsam einchecken.

Dann sehen Sie Ihren Schützling erst am Ankunftsflughafen wieder. An einem Sondergepäckschalter holen Sie ihn ab und bringen ihn durch den Zoll nach draußen - wo Sie bereits schon von unseren Apram-Abholern erwartet werden. Sie übergeben hier den mitgebrachten Schützling und die Dokumente, die Sie von unseren Apram-Mitarbeitern auf Teneriffa erhalten haben.

    Überlegen Sie, ob auch Sie einen Beitrag zum Tierschutz leisten möchten. Infos zum genauen Ablauf erhalten Sie von

    Frau Schuhmann, Tel.: 069 701315    (für Deutschland / Frankfurt)      hannelore.schuhmann@t-online.de

    Frau Hoffmann,  Tel.:  0034 607612111  (für Teneriffa)                           daggiho@web.de

    Herr Malz, Tel.: 0881-4179629   (für Deutschland / Oberbayern)   service@arsiberatung.de

    Setzen Sie sich doch einfach mal mit uns in Verbindung.


Carmen mit Nala am Flughafen Süd 12.07.09-01 (Small)

Was für ein schönes Erlebnis...      Erfahrungsbericht einer Flugpatin

     Hallo Frau Hoffmann und Frau Schuhmann, hallo Andrea,

    ich war gerade im Auto unterwegs, habe an mein schönes Reiseende und, dass ich Ihnen unbedingt schreiben und mich bedanken muß, gedacht, da haben Sie sich bereits gemeldet.

    Tierheim

    Der Besuch bei 'Ihnen' war beides, schön und traurig - aber das kennen Sie ja sicherlich, wenn nicht von sich selbst dann womöglich von Besuchern?!

    Es war schön, zu sehen, dass Sie Ihr Tierheim an einem schönen Fleck Erde haben und nicht in einem Industriegebiet. Ich finde das für alle Beteiligten wichtig, für die Tiere, für mögliche Interessenten/Besucher und für alle Helfer.

    Ich wurde SEHR herzlich von Ihren Kolleginnen empfangen und obwohl sie offensichtlich alle Hände voll zu tun haben/hatten, haben sie sich richtig Zeit genommen, mir alle(s) vorzustellen. Herzlichen Dank an die beiden!

    Und dann die vielen 'neugierigen (Hunde-) Nasen', die trotz der räumlichen Enge alle sehr aufgeweckt und fröhlich wirkten. Und die, die ich direkt um mich hatte, schienen inzwischen wieder zu wissen, dass die Sorte Mensch nicht nur grausam sein kann, sondern auch wert, Vertrauen zu schöpfen.

    Ich durfte 3 kleinere Gassi führen (gutes Höhentraining, bei der Steigung) und in den Auslauf, als die Podencogruppe dort war, wow, ganz schön viel Energie!

    Mit sehr viel schönen Erlebnissen gefüllt ging's dann wieder in die touristische Bettenhochburg Costa Adeje, viel krasser können Gegensätze kaum sein.

    Unterschied Deutschland - Spanien

    Auf der Rückfahrt fand ich es traurig, wie groß offensichtlich die Unterschiede zwischen 2 europäischen Ländern hinsichtlich Tierschutz sind und fand auch den Unterschied zu dem Tierheim Offenbach, allerdings sicherlich eines der modernsten und schönsten, die es in unserer Umgebung gibt, schade. 5 große Hunde, die in einer Box sind und auf die Zeit im Auslauf warten, ist ja auch für Sie nicht der Idealfall, nicht wahr?

    In Offenbach bekommt man z.B. nur 1 Hund zum Gassiführen, ansonsten gäbe es an manchen Tagen auch Streit unter den Gassigehern - unvorstellbar, nicht wahr? Nun ja, die Leinenführung bei 2 quirligen Spürnasen, die sich auch noch von Nachbars' Hund verfolgt fühlen, würde ich nochmal üben, bevor ich nochmals komme, sonst verknote ich mich!

    Also, Sie haben meinen Respekt für die vielen glücklichen Vierbeiner, die Sie mit den gegebenen Mitteln aufpäppeln und vermitteln, alle schienen in guter Verfassung zu sein (und das trotz ihrer schlimmen Erfahrung). Einen davon durfte ich ja begleiten.

    Ernie

    Um es vorwegzunehmen, ja, Ernie ist gut gelandet und noch nachts in 'Ihre' guten Hände übergeben worden. Er ist wohl der beste Reisebegleiter, den man sich wünschen kann, absolut genügsam und ruhig, eine Seele von einem Hund.
    Wir sind vor dem Flug noch draußen ein wenig herumspaziert, allerdings hat ihm die halbe Beruhigungstablette (auf meinen Wunsch, damit er nicht so aufgeregt ist und sich nicht so mit dem Husten quält) ein wenig das Standvermögen genommen.
    Im Flughafen hat er nur 2x kurz gehustet, beides mal absolut nachvollziehbar (vor einer Rolltreppe, bevor er auf dem Arm war und bei einer Lautsprecherdurchsage, bei welcher ich auch zusammengezuckt bin weil sie so laut war).

    Barbara hat gute Arbeit geleistet, denn Ernie hat sich problemlos in die Tasche setzen lassen, auch wenn er gerne den Kopf draußen haben wollte.

    Ernie ist der perfekte Werbeträger für APRAM. Es haben mich sehr viele Menschen auf ihn angesprochen und er ließ sich geduldig von allen streicheln. Viele wußten bereits, dass Flugpaten oder neue Herrchen für kanarische Hunde gesucht werden. Einige schienen ernsthaft interessiert an der Flugpatenschaft und haben sich eine Ihrer 'Visitenkarten' eingesteckt. Eine Dame, die ich bei der Gepäckausgabe traf, war offensichtlich auch an Ernie interessiert und hat jetzt auch die Karte mit Ihren Angaben.

    Im Flugzeug hat Ernie 2-3 mal angefangen zu husten, doch er ließ sich sehr schnell beruhigen, wenn er dann gestreichelt wurde. Das Flugpersonal und meine Sitznachbarn waren sehr nett (und offensichtlich hundebegeistert) und ich hatte Ernie die meiste Zeit mit Tasche auf dem Schoss und den Reissverschluss etwas geöffnet, so dass er rausgeguckt hat. Oder aber ich hatte meine Hand in der Tasche und habe ihn gekrault.

    So, das ist ein sehr ausführlicher Bericht, der aus der Euphorie des gestrigen Abends resultiert. Was für ein liebes Wesen, dieser Ernie, ich kenne kaum einen Hund, der so geduldig, so vertrauensvoll und sanft ist wie Ernie (sonst hätte ich ihn auch nicht von Fremden streicheln lassen und auch nicht meine Hand in die Tasche gestreckt  :-).

    Auf eine besondere Weise fiel es mir schwer ihn abzugeben, u.a. weil er allein gestern so viele verschiedene Menschen um sich hatte, Barbara, Andrea, Angela, und Ihre Pflegemutter, dass muss für ihn sehr stressig sein. Ich habe den ganzen Flug über überlegt, wer ein ernsthaftes Interesse an ihm haben könnte und ihm auf Dauer ein schönes Zuhause bietet. Wenn mir jemand einfällt, melde ich mich schnellstens, denn er hat es verdient, dass seine Dankbarkeit belohnt wird. Es würde mich sehr freuen zu hören, wenn Ernie ein Zuhause findet.

    Ja, Sie dürfen mich sehr gerne weiterhin als Unterstützung einplanen, auch, wenn ich nicht oft von Teneriffa fliege. Ich sende Ihnen schnellstens meine Flugdaten, gehen Sie ruhig schon einmal vom ersten Samstag im Februar 2011 aus (für die Vorplanung von Impfung etc.).

    VIELEN DANK, Ihre Angela

    Ich freue mich sehr über diese Erinnerung an einen wunderbaren Reisebegleiter. Und drücke allen Tieren die Daumen, dass sich der Traum eines liebevollen Zuhauses erfüllt!

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