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Tierschutzverein APRAM auf Teneriffa
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Schützlingspost November 2009
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Na, da haben sich die APRAMianer aber sehr gefreut, als die neue Familie von unserem Obstkistenwelpen PEER (er war der Kleinste von den 7) uns am 18.11.09 im Tierheim besucht hat und neue Fotos von ihm und seinem Kumpel zuhause mitgebracht hat!!! Alexandra wollte unbedingt mal sehen, woher PEER kam. PEER heisst uebrigens jetzt PILO.
Wir haben unseren Augen nicht getraut, als wir die neuen Fotos sahen, denn wir hätten ihn alle niemals wiedererkannt!!!
Wir freuen uns, dass Alexandra und ihr Partner uns besucht haben. Auf ihrem Rückflug agieren die beiden auch netterweise als Flugpate für unseren Kater Udo! Vielen Dank und bis bald!
die APRAMianer
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Hallo liebe Daggi,
Ich lasse mir grade ein eins-a-Pudelwollenmäntelchen wachsen, auf dem Kopf wächst die passende Pudelmütze - was brauche ich mehr? Du siehst, ich bin bestens gerüstet für den Winter, der vor der Tür steht! (Schnee hatten wir auch schon!) Ein paar Leute fragen allerdings: "Hat der Perdie zugenommen?", weil ich so einen dicken Winterpelz trage. Also bitte, wie soll ich denn zunehmen?? Jeden Tag muss ich stundenlang laufen und dabei bekomme ich doch k a u m was zu futtern!
Ach ja, im Urlaub waren wir auch! Ja, was soll ich sagen - es war super! Meine Ulli und mein Peter waren praktisch rund um die Uhr mit meinem persönlichen Wellness- und Animationsprogramm beschäftigt. Nein, ein Erholungsurlaub war das nicht für mich - eher ein Pudel-Trainingslager! Wir waren wie immer mit dem Wohnmobil unterwegs, dieses Mal auf einem Campingplatz in der Toskana. Morgens ging ich mit meinem Peter zum Frühstückshörnchen kaufen. Ich musste vor dem Lädchen "sitz" und "bleib" machen - nicht an der Laterne angebunden, wohlgemerkt. Eine ganz schwere Übung!! Denn auf dem Campingplatz gab's ein paar ganz freche Katzen, die einfach auf mich zuliefen. Ja was sollte ich da machen?? Ich musste doch "sitz" und "bleib" machen - da durfte ich keine Katze jagen. Zum Glück hat mein Peter die gefährliche Situation erkannt und ist mir zu Hilfe geeilt. Und als ich dann an der sicheren Leine hing, ja, da hab ich's den Katzen aber gezeigt - da hab ich die total angebellt!
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Nach dem Frühstück ging's dann los zum Pudel-Triathlon. Die erste Station: Pinienzapfen-jagen im Wald, oh, das hat mir Spaß gemacht! Die Zapfen kullerten und hüpften so toll auf dem Waldboden - da musste ich ganz schön hinterher flitzen - ich liebe dieses Spiel! Dann ging's weiter zum Trimm-Dich-Pfad im Pinienwald, der ist auch für uns Hunde supertoll, da kann man überall drüber springen und durchkriechen. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was ich alles kann, wenn's dafür Leckerchen gibt!!! Oh ja, da haben meine Pudelaugen wieder gestrahlt und geleuchtet! Die dritte Disziplin im Pudel-Triathlon war dann anschließend am Strand das Stöckchen-jagen (und manchmal zurückbringen) Da lag so viel Treibholz rum - das war super zum Spielen für mich. Ich musste so viel flitzen, da qualmten mir dann fast die Pfötchen. Aber zum Glück konnte ich mich im Wasser abkühlen und erfrischen, nur leider war das Wasser wieder total versalzen, nee das schmeckte mir überhaupt nicht. Aber zum Glück hatte meine Ulli immer ungesalzenes Wasser für mich dabei. Du solltest mal meine Müskelchen an den Beinchen sehen....... Ja, viel Zeit zum Erholen hatte ich nicht, denn da war auch noch so eine süße Pudeline auf dem Campingplatz mit glänzenden schwarzen Locken - oh, war die niedlich!
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Ein ganz liebes Wuff-Wuff vom Perdie-Pudel und seinen Menschen
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Evi, die einige unserer Schützlinge bei sich aufgenommen hat, hat uns tolle Fotos geschickt, von SINA (Siamkatze), MIRA (kleine freche rötliche Katze), TERESA (schwarze Katze), SPIRIT (Hinkebeinchenpodenco) + LOLI (schwarze kleine Podenca), die nun auch wieder bei ihr ist + von GOLDI (braune Podi).
Viel Spaß beim Ansehen ;-)
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Hallo APRAM,
ich bin Sunny, ehemals Luna, und war noch in dem alten Tierheim in Tacoronte. Im Februar 2001 haben mich mein Frauchen Katharina und mein Herrchen Alfred im Tierheim besucht und dann auch gleich adoptiert. Anfang März durfte ich dann mit dem Flugzeug in meine neue Heimat nach Bad Camberg in Deutschland fliegen. Nachdem ich anfangs sehr krank war geht es mir heute sehr gut und ich fühle mich seit 8 Jahren sehr wohl. Seitdem Jahr 2004 darf ich jedes Jahr mit meinem Frauchen und Herrchen in Puerto dela Cruz im Winter für drei Monate Urlaub machen. In 2006 habe ich Frau Jakob und mein altes Tierheim besucht. Mein altes Tierheim hat mir nicht mehr gefallen. Ich wollte nur noch weg. Auf dem Platz vor der Kirche war ich dann wieder etwas ruhiger. Vielleicht besuche ich ja nächstes Jahr, wenn ich wieder über Winter in Puerto de la Cruz bin, mal das neue Tierheim. Ich melde mich dann vorher.
Hier nochmals vielen Dank für die liebevolle Pflege im Tierheim und viele liebe Grüße aus meiner neuen Heimat. Sunny
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Hallo APRAM-Team,
Ron oder auch Ronny hat sich sehr gut eingelebt. Er ist ja nun seit etwa 9 Monaten in unserem Haushalt. Anfangs war er ja sehr scheu, mittlerweile verfolgt er die einzelnen Familienmitglieder.
Er ist ein ruhiger, ausgeglichener Hund, der auch mit Kindern sehr gut umgehen kann. Nach wie vor ist er sehr lauffaul, aber ansonsten eine Seele von Hund.
Herzliche Grüße, Ihre Familie Hermann mit Ron
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Zu Ron’s (früher Votan) Geschichte:
Hallo liebe neue Familie von Ron,
ich habe Ihr Mail von Nicole Sinning erhalten und sie hatte mir auch geschrieben, dass Ihre Tierärztin es nicht glaubt, dass Votan die Milz entfernt bekam.
Ich habe darüber noch einmal mit Monika hier auf Teneriffa gesprochen, die Votan damals gerettet hatte und ihr lief bei dem Gedanken wieder ein kalter Schauer über den Rücken, weil es so schrecklich war. Ihr standen buchstäblich wieder die Haare zu Berge, ich konnte es sehen.
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Sie war damals bei dem Tierarztbesuch dabei.
Ron wollte man damals in eine Sickergrube werfen und einbetonieren! Der Tierarzt hier war total geschockt weil er so etwas noch nie gesehen hatte: die Milz war fast so groß wie ein Fussball geworden durch den Tritt in die Grube (unten war schon der Beton fertig, er stand also schon mit den Füssen drin) und dies wurde erst nach einigen Tagen festgestellt, weil es ihm schlecht ging. Monika hatte ihn aus dem Beton befreit und zu sich nach Hause mitgenommen. Der arme Ron hatte auf seiner Milz dann tatsächlich noch den Fussabtritt abgebildet!!! So was muss man sich mal vorstellen! Es blieb nur noch die Entfernung der Milz übrig.
Die Naht geht längs über den Bauch hoch zur Brust (in der Mitte) und da der Tierarzt so ein exzellenter Operateur ist (Diego heißt er), sah man die Naht schon hier nicht mehr. Sie nähen dann hier von innen auch zu und später ist nur noch eine ganz feine Linie zu sehen, wenn überhaupt. Die Kastrationsnarben sieht man manchmal auch nicht mehr nach einiger Zeit.
Rons Hundekumpel, mit dem er zusammen war, haben diese Unmenschen angeleint und überfahren, mit voller Absicht!
Solch schreckliche Methoden werden hier noch öfter angewandt und wenn Sie mal einer fragt, warum Sie einem Hund aus dem Ausland geholfen haben, dann können Sie diese Geschichte erzählen. Dann versteht man es hoffentlich. Ein Wunder ist es immer wieder, dass diese armen Geschöpfe wieder Vertrauen zu Menschen gewinnen.
Wir bedanken uns sehr für die Adoption des Süßen und wünschen Ihnen noch eine schöne Zeit zusammen.
Wenn Sie mal Fotos schicken, wäre das super toll, dann könnten wir die auf unserer Homepage abbilden.
Liebe Grüße an Votan/Ron
Dagmar Hoffmann
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