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Tierschutzverein APRAM auf Teneriffa
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Schützlingspost September 2010
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Hallo,ich bin der Lobo (ehemals Dylan), auf deutsch Wolf. Ich bin seit über 3 Jahren bei meiner Fam. in Teneriffa und fühle mich sauwohl hier. Meine Eltern machen mich glücklich und ich sie. Jeden Tag verbringe ich viele Stunden auf der Wiese im Garten und auf der Terrasse.
Hier wird auch gespielt, alleine oder mit den Eltern. Ferner kann ich von hier aus sehr gut beobachten, was auf der Strasse los ist. Natürlich bin ich auch viel im Haus. Am liebsten liege ich auf dem großen Sofa im Wohnzimmer. Als Freundin habe ich im Haus noch Katzendame "Sissy".
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Hallo liebes Tierheim-Team,
hier ist eure Dora. Ich bin nun seit mittlerweile vier Wochen bei meiner neuen kleinen Familie und es geht mir super! Die ersten drei Tage waren sehr aufregend für mich, da auf einmal alles neu war, doch inzwischen habe ich mich sehr gut eingelebt.
Anfangs konnte ich es kaum erwarten auf Erkundungstour zu gehen und musste natürlich alles genau beschnuppern und beobachten. Auch mit einigen Katzen hatte ich bereits Kontakt. Es macht mir sehr viel Spaß, sie auf Bäume zu jagen und zu ärgern.
Auch mit der kleinen Namensänderung von Dora auf Cora komme ich sehr gut zurecht. Ich verbringe viel Zeit mit meinen neuen Herrchen und genieße das sichtlich. Mittlerweile brauche ich auch meinen Teddy nicht mehr, da ich genug Streicheleinheiten bekomme und sogar einen Platz auf dem Sofa mein Eigen nennen darf.
Außerdem habe ich es in den vier Wochen geschafft, ein Kilo abzunehmen, worauf ich und meine Herrchen sehr stolz sind!
So, ich hoffe ihr freut euch über meine Zeilen und hoffentlich noch mehr über die Bilder die ich euch in diesem Brief beilege.
Viele liebe Grüße aus Döbeln! Eure Cora
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Hallo liebes Tierheimteam,
ich möchte euch heute Neues von Enzo (früher Gaudi) berichten. Seit dem letzten Brief hat sich Enzo toll entwickelt. Zur Zeit hat er seine "Rüpelphase", doch auch das gehört dazu und er ist trotzdem das Beste was unserer Familie passiert ist. Jeden Tag gehen wir seine "Hunderund". Und immer wieder entdeckt er Neues auf seinem Weg. Er geht immer ohne Leine, des macht ihm am meisten Spaß. Außer wenn Rentner, oder andere Hunde kommen, kommt er zurück, dass ich ihn anleinen kann. Nicht, dass er Dummheiten macht, aber vor älteren Menschen hat er Angst und er bellt sie an. Auch meine Großeltern haben lange gebraucht, bis er ihnen vertraut hat, wobei er nie alleine bei ihnen bleiben kann. Aber ich will ihn auch nicht zwingen. Mit anderen Hunden will er immer spielen, weiß aber, dass ich entscheide ob er das darf oder nicht. Meistens lass ich ihn mit anderen Hunden spielen, wenn deren Besitzer einverstanden sind. Am liebsten spielt er aber mit Hunden, die größer sind als er, kleinere Hunde interessieren ihn meistens nicht.
In den Sommerferien durfte Enzo mich oft auf Arbeit begleiten. Ich arbeite im Hort mit Kindern im Alter von 6-10. Anfangs hatte ich ihn immer an der Leine, damit die Kinder und er sich aneinander gewöhnen konnten. Genau wie für Enzo gewisse Regeln im Umgang mit Kinder gelten, mussten auch die Kinder den Umgang mit einem Hund lernen. Dieses dauerte aber bei allen nicht lange. Mittlerweile kann ich Enzo und die Kinder allein in unseren Garten lassen, und ihn auch frei laufen lassen. Er liebt es, mit Kindern umherzutollen und mit ihnen zu spielen. Bei Kindern, die Angst vor Hunden haben, hält Enzo einen gewissen Abstand. Außerdem gehorcht er den Kindern meist besser als mir. Was immer wieder für großes Erstaunen sorgt.
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Zum Beispiel wurde bei einem unserer Kinder ADHS diagnostiziert. Wenn Enzo dann mit auf Arbeit ist und dieses Kind eine Weile mit ihm getobt hat ist es möglich, dieses Kind auch zu Aufgaben zu motivieren, welche hohe Konzentration und Ausdauer erfordern, solange Enzo mit dabei ist. Und Enzo bleibt auch dann ruhig dabei sitzen und beobachtet die Situation. Durch dieses Verhalten, welches Enzo im Umgang mit Kindern zeigt ist er auch immer gern bei Eltern und Lehrern gesehen, da sich auch eine Veränderungen im Verhalten der Kinder zeigt.
In unserer Familie ist Enzo zu einem festen Bestandteil geworden. Auch wenn er zusammen mit dem Kater oft für großen Wirbel sorgt. Zum Beispiel, wenn beide durch das Erdbeerbeet rennen und dabei alle Erdbeeren runterreißen. Oder wenn Enzo meinem Vater helfen will. Wir haben in unserem Garten ein großes Loch gebuddelt, um die Terasse zu erweitern. Enzo fand das wohl nicht so gut und hat den kompletten Erdhaufen wieder zurück in das Loch gebuddelt. Aber man kann ihm echt nicht böse sein.
Und wie gesagt, Hund und Kater können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Wenn keiner hinguckt, gibt es auch mal ne Kuschelrunde. Aber dann rennen sie wieder durchs Haus ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn einer der beiden krank ist, macht der andere sich Sorgen und lässt ihn nicht aus den Augen. Ich war ein paar Tage mit Enzo im Urlaub. Der Kater hat ihn die ganze Zeit gesucht und nichts mehr gefressen, bis der Hund wieder da war. Ein Problem haben wir aber mit ihm, wir können keine Scheren mehr benutzen. Jedes mal wenn Enzo dabei ist, wenn wir etwas aufschneiden, rastet er total aus, er knurrt, bellt und fängt an zu schnappen. Die Hundetrainerin geht davon aus, das er sehr schlechte Erfahrungen mit Scheren gemacht hat. Also gilt bei uns und in der Umgebung in der sich Enzo aufhält: keine Scheren!
Also das waren ein paar Eindrücke aus Enzos Leben bei uns. Ich bin froh, dass wir ihn haben und ich denke, er fühlt sich sehr wohl bei uns, lernt viel und ist gesund. Wir möchten uns nochmal bedanken, dass wir ihn bei uns aufnehmen durften. Er bereichert unser Leben jeden Tag. Viele Grüße, I. Hößler und Familie
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