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Tierschutzverein APRAM auf Teneriffa
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Sorgenkinder - Gnadenhofplätze gesucht!
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Der Grund für eine neue Kategorie Sorgenkinder:
Tierliebe und Wünsche der Tierschützer lassen sich leider nicht immer realisieren. Unglücklicherweise haben wir einfach nicht genug Platz, Hunden bei uns ihr Gnadenbrot zu ermöglichen.
Wir bekommen zu viele Hunde gebracht, viele auch von der Polizei, die wir nicht ablehnen können. Wir müssen gesunden Tieren manchmal den Eintritt verwehren, weil wir bis unters Dach voll sind. Oft ist es so, dass wir neue Hunde in unser “Zeltlager” tun müssen, hinter den Maschendrahtzäunen, weil wir nicht mehr wissen, wohin mit ihnen. So kann es nicht weitergehen!
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Darum suchen wir für folgende Hunde Plätze, wo sie noch ein schönes Gnadenbrot bekommen können:
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BEETHOVEN: kam von Privat, weil sein Frauchen verstorben war. Auch er sitzt unbegreiflicherweise schon seit Juni 2009 bei uns und keiner hat sich bisher für den Hübschen interessiert. Inzwischen wurde bei ihm leider auch Krebs festgestellt, was zur Folge hatte, dass man ihm schon einen Zeh amputieren musste. Er hat einen neuen Knubbel auf der Pfote, den wir nun beobachten. Auch er bekommt das gleiche Medikament wie Tagora. BEETHOVEN ist noch immer gut drauf, wenn er raus darf, er liebt es spazieren zu gehen, mag im Auto auf dem Beifahrersitz sitzen. Das Tierheim mag er eigentlich überhaupt nicht und daher wünschen wir uns auch für ihn noch einen tollen Platz wo er noch viel Spaß haben kann und seiner Lieblingsbeschäftigung dem LAUFEN noch lange Zeit nachgehen kann.
Unser TA hat uns gesagt, dass wir nur schauen müssen, dass es keine blutigen Geschwülste werden, denn ab da an wird seine Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden, da ihm dies Schmerzen bereiten wird. Dann ist für Beethoven auch die Zeit gekommen, zu gehen, denn Schmerzen wollen wir ihm nicht zumuten. Aber es kann noch Jahre gut gehen... dies weiß jedoch keiner. Da er sich mit anderen Rüden nicht gut versteht auf engerem Raum, sollte er besser zu einem Mädchen oder noch besser als Einzelhund seine letzte Zeit verbringen dürfen, da wäre er dann sehr glücklich. Er ist sehr verschmust mit Menschen und liebt es, auf deren Schoss zu liegen. Sollte es ein Gnadenhof für ihn geben, muss man testen, ob er dort dann mit anderen Rüden klarkommt, vielleicht klappt es da besser!
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Tagora hat ein neues Zuhause in Deutschland gefunden! (Dezember 2010)
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Hallo an Alle,
ich war heute bei Tagora und ich konnte es kaum fassen, aber als ich am Gartentor stand, da kamen alle 3 schon angelaufen. Sie traut sich manchmal nicht alleine zurück ins Haus und dann muss Evi sie mit der Leine reinholen, aber das wird bestimmt auch noch besser. Ansonsten geht es der Maus sehr, sehr gut. Heute habe ich mal gesehen wie sie sich freut, wenn Evi mit ihr redet und dann geht auch das Schwänzchen ganz schön. Wenn Evi sie ruft, dann kommt sie auch denn sie hängt sehr an ihr. Und Evi ist auch ganz verrückt nach Tagora. Benny geht ganz liebevoll mit ihr um. Schnuffelt an ihr und geht dann wieder. Im Garten fühlt sie sich pudelwohl. Und mit dem Nachbarshund klappt es auch super.
Wie sagt man so schön: "Wie sechs Richtige im Lotto." Sie hat dort einen Traumplatz. Und man sieht ihr auch an, dass sie sich dort sehr wohl fühlt. Das einzige ist, dass Tagora nicht mag fotografiert zu werden. Sie hat immer weg geschaut. So, dass war mein Kurzbericht.
Viele liebe Grüße von uns aus Weilheim P.S. Und jetzt wird es Zeit, dass Beethoven nach Deutschland kommt. Packen wir's an!!!! Das ist unser nächstes Ziel!! Gabriela Malz (APRAM Oberbayern)
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Tagora fühlt sich dort sehr, sehr wohl.
Die roten Flecken am Bauch sind fast verschwunden (ohne ärztliche Behandlung). Tagora hat selbst mit dem ganzen Schnee und der Kälte keine Probleme.Viele Grüße von uns aus Weilheim, Gabi
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TAGORA: TAGORA ist nun schon seit März 2008 bei uns und ist in den beiden Jahren ein wenig zur Ruhe gekommen, hat sich an das Tierheim und die Menschen einigermaßen gewöhnt, aber leider haben wir bei ihr Tumore im Milchleistenbereich gefunden, die bösartig sind. Wir geben ihr seit einiger Zeit ein homöopathisches Medikament, das den Krebs am Wachstum hindern soll und es scheint auch zu gelingen. TAGORA ist super drauf, mag gerne Gassi gehen und man merkt ihr keinerlei Schmerzen an, die Tumore sind auch nicht mehr weitergewachsen.
Wir wollten ihr erst bei uns ihr Gnadenbrot ermöglichen, aber wir haben zu wenig Platz. Es wäre toll, wenn sie irgendwo noch ein Plätzchen auf einem Gnadenhof finden würde. Sie ist bei Neuem immer noch sehr gestresst und muss sich auf neue Situationen immer noch lange einstellen, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sie vielleicht doch einmal ihren Platz bei Menschen findet, die ihr die letzten Jahre noch die Liebe geben, die sie so sehr benötigt und viele Jahre vor APRAM nie erleben durfte.
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Aufgrund unseres Notrufes haben wir einen Pflegeplatz für Remus hier auf der Insel gefunden! (10/2010)
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31.10.2010: Liebe Kollegen,
habe gestern mit Tina zusammen REMUS zur Pflegestelle bei Peter gebracht. Sie liegt etwas unterhalb der Forellenfarm von Aguamansa, an einem Waldrand. Als erstes wurden wir von Remus’ neuer Novia begrüßt, die ihm durch leises Knurren zu verstehen gab, wo es lang geht. Zu Peter, dem Pflegevater, waren keine große vertrauensbildende Maßnahmen erforderlich, da beide sich ja vom letzten TH-Besuch schon kannten, sah so aus, als würde REMUS sein neues Herrchen schon lange kennen. Dann hieß es "Leinen los", und REMUS erkundete erst mal alleine und dann mit seiner Novia, was es alles so im näheren Umfeld zu sehen gab.
Als dann Peter den Zaun zur Pferdekoppel öffnet und die Pferde auf REMUS zu liefen, war es etwas spannender. Aber REMUS verhielt sich ganz souverän, als wäre das schon im TH geübt worden. Er lief, als wäre es das Normalste, neben ihnen her, bis sie in ihrem Stall waren. Auf die Kommandos, wie: komm her, sitz, aus, reagierte er sofort, auf Zuruf von Peter ließ er sich auch problemlos anleinen. Als Unterkunft hat Peter ihm einen Pferde-Stellplatz zurecht gemacht, ist etwa so groß wie Zwinger 3 im TH, mit eigner Matratze drin.
Ich habe so das Gefühl, das REMUS sich in dieser Umgebung dort sehr wohl fühlt. Er hat dort alles ebenerdig, kann aus seinem "Zwinger" raus wann er will, steht immer offen. Nur wenn Reitgäste kommen, wird er in seinen Zwinger gebracht. Peter hat eine ausgeglichene Art zu REMUS gezeigt. An dieser Stelle möchte ich noch ein riesiges DANKESCHÖN an Tina, unsere Praktikantin, aussprechen, durch deren Hilfe es erst möglich wurde, REMUS diesen Pflegeplatz zu besorgen.
Ich freue mich für REMUS, Wilhelm
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REMUS ist nun auch schon seit März 2009 bei uns und inzwischen hat er Arthrose, bekommt Medizin und Spezialfutter. Sein Auge tränt immer mal wieder und er ist mit seinen 7 Jahren auch nicht mehr der Jüngste. Er hängt sich sehr schnell an eine Person, welche auch männlich sein kann und der er treu ergeben ist. Er ist ein sehr unsicherer Hund mit wenig Selbstvertrauen, was ihm viele Situationen ungeheuer macht, worauf er dann auch schonmal mit Schnappen und anbellen reagiert. Er benötigt eine Einzelperson, an die er sich halten kann. Er ist hier sehr genügsam: braucht nicht viel Bewegung und liegt sonst gerne auf seinem Platz und döst vor sich hin. Ausläufe im Barranco findet er auch ganz toll. Ableinen lässt er sich auch von seinen Bezugspersonen und lässt sich auch gut abrufen. REMUS wünschen wir einen Platz, wo er zur Ruhe kommen und Vertrauen aufbauen kann. Alles Hektische und viele Wechsel sind ihm unheimlich. Er läuft hier mit allen Gassigängern toll an der Leine, nur wenn er sich z.B. auf engem Raum bedrängt wird, dann wird er selbst unsicher und schnappte auch schon. Katzen mag er gar nicht, die jagt er. Anderen Hunden zeigt er sich meist dominant auf engem Raum und daher muss er bei uns auch alleine hocken, weil die anderen Hunde sich schnell bedrängt von ihm fühlen. Wenn sie ihm draußen begegnen oder er mit ihnen im großen Auslauf herumläuft, ist er sehr friedlich und ignoriert sie.
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REMUS, geb 24.03.03, war in schlechtem Zustand, als er zu uns gebracht wurde. Er hatte ein entzündetes Auge, Arthrose und kaum noch Fell an Rücken und Schwanz. REMUS ist eher ein unsicherer Hund, dem man selbstsicher begegnen muss, um seine Unsicherheit nicht zu stärken. Er sucht sich wie alle Schäferhunde gerne "seinen" Menschenfavoriten aus, den er als Rudelführer total anerkennt. Andere müssen sein Vertrauen erst gewinnen. Er benimmt sich hier wie ein Alphatier und man muss etwas aufpassen mit anderen Rüden.
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Wir wünschen uns für unsere 3 Notfelle schöne Gnadenhofplätze, wo es vielleicht auch Psychologen gibt, die unserer verängstigten TAGORA genauso helfen können wie dem verunsicherten REMUS und vielleicht finden sich von dort aus ja doch noch Endstellen, wo sie doch noch ein erfülltes Leben führen können, das würde uns alle sehr glücklich machen.
Tagora braucht nur ihre festen Beziehungspersonen, dann ist sie glücklich. Gassigänger nehmen sie auch oft mit, das klappt dann auch meist, aber so ganz wohl ist es ihr nur in ihrer vertrauten Umgebung.
Alleine der wenige Platz bei uns kann diesen Hunden schon nicht gerecht werden, wir haben nur einen kleinen Auslauf, der abwechselnd genutzt werden muss und sehr kleine Zwinger.
Hier bei uns minimieren wir ihre Chance, glücklich zu werden und wir hoffen, dass wir durch diesen Aufruf liebevolle und tolle Plätze für sie finden!
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